Rahmenbedingungen




Was erwartet die Kinder?


Ein Umfeld ohne Kitaatmosphäre verschafft gerade dem Kleinkind oder behinderten Kind mehr Sicherheitsgefühl. Das Eingehen auf die Bedürfnisse und Ansprüche der Kinder kann besser erfolgen, weil nicht so viele Kinder auf einmal betreut werden. Das bedeutet, dass sich alle Kinder, auch die älteren Kinder, besser entfalten können und somit ein sicheres Selbstbild aufbauen können. Das wiederum ist Voraussetzung für das Lernen und Begreifen der Welt. Einige Rituale oder Besonderheiten im Umgang mit den Kindern (z. B. auch therapeutische Angebote) können gut in den Alltag integriert werden. Die Zusammenarbeit und Kooperation mit der Frühförderstelle Teltow, dem Familienzentrum / Mehrgenerationenhaus und dem Gesundheitsamt Teltow verlief in den letzten Jahren sehr erfolgreich.


Einzelkinder erleben Geschwisterersatz, es werden soziale Kompetenzen erworben. Kinder alleinerziehender Elternteile haben die Möglichkeit, sich entwicklungsbedingt aus der engen Symbiose zu lösen und den Kontakt zu einer weiteren Bezugsperson aufzunehmen. Störungen im Ablösungsprozess durch symbiotische Rückbindungen können so vermieden werden. Kinder mit Migrationshintergrund lernen „nebenbei“ die deutsche Sprache, knüpfen soziale Kontakte und schaffen sich somit eine wichtige Grundlage für die Schule und das spätere Leben. Im Kontakt mit der Kindergruppe meiner Partnerin können besonders ältere Kinder ihr soziales Umfeld erweitern. Es ergibt sich eine Altersmischung über ca. 3 Jahrgänge, die bis ins Schulalter hinein erwünscht ist. Die Kinder lernen voneinander und erwerben in ganzheitlicher Form Kompetenzen in allen Bereichen. Eltern und Kindern können eine sehr hohe Qualität in Bildung und eine liebvolle Betreuung erwarten. Konzeptionell ist eine Begleitung der Kinder bis zur Schulreife möglich. Hierbei spielt die Vorschulbildung eine besondere Rolle. Im Zentrum steht dabei ein Vorschulkonzept, dass die Kinder von Betreuungsbeginn an begleitet.


Die Kinder werden in angemieteten, extra für die Kinderbetreuung umgebauten Räumen betreut. Um Sicherheit zu gewährleisten, haben wir u. a. Steckdosenschutz und Türgitter angebracht. Mein Gruppenraum ist ca. 25 qm groß. Ein weiteres Zimmer, Kind gerechte Toiletten, eine Küche und der Empfangsbereich werden von meiner Gruppe ebenso genutzt. Meine Partnerin hat auch einen eigenen Gruppenbereich von ca. 25 qm zur Verfügung. Besonderen Wert lege ich auf ausgewählte Spielsachen, die die Kreativität der Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten anspricht und möglichst schadstofffrei sind. Hier orientiere ich mich u. a. an Montessori-, Waldorf-, Pikler-, und Fröbelmaterialien. Insgesamt verfügen die Räumlichkeiten über ca. 100qm.


Der Außenbereich ist eingezäunt und Giftpflanzen wurden entfernt. Hier können die Kinder sich gut orientieren und haben vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Unsere Räumlichkeiten und auch wir als Personen werden regelmäßig vom Jugendamt überprüft. Führungszeugnisse, ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Ausbildung- und Fortbildungsnachweise liegen dem Jugendamt vor. Ich bin im Besitz einer Pflegeerlaubnis.


Wir sind Nichtraucherinnen. Es herrscht absolutes Rauchverbot!


Geplant ist eine tägliche Betreuung von 5 Tageskindern je Gruppe.


Es ist möglich, dass wir Tiere (z.B. Fische oder Meerschweinchen) in unser Konzept einschließen.


Urlaubszeiten geben wir rechtzeitig bekannt. Es besteht zeitweise die Möglichkeit, die Kinder im Urlaubs- und Krankheitsfall von der Kollegin betreuen zu lassen. Wir versorgen die Kinder mit selbst zubereitetem Essen. Dabei achten wir auf vollwertige, fleischarme Kost, möglichst in Bioqualität. Wir sind vom Gesundheitsamt nach § 43 Abs. 5 Infektionsschutzgesetz über den Umgang mit Lebensmitteln geschult worden.


Meine heilerzieherische und heilpädagogische Ausbildung ermöglicht, dass ich behinderte und nicht behinderte Kinder unter besten Bedingungen betreuen kann. Informieren Sie sich bitte unter dem Link Person und Frühförderung zu Methoden und Inhalten. Natürlich unterbreite ich verschiedene Angebote und biete feste Meilensteine im Tages- und Wochenablauf bzw. im Monatsverlauf als Orientierungspunkte für Kinder und Eltern an. Diese sollen besonders den Kindern eine Sicherheit geben und tragen zur Bildung bei. Zu viele Vorgaben behindern meiner Meinung nach aber die kreative Spontaneität. Ich möchte den Kindern nicht unbegrenzt Vorgaben machen, sondern Orientierungshilfen anbieten. Meilensteine im Tagesablauf sind: Begrüßung des einzelnen Kindes, Begrüßung der Gruppe mit einem Morgenkreis, Frühstück und Obstpause, freies und geplantes Spiel (im Haus, im Garten, ev. Spaziergang oder Ausflüge), Mittag, Ruhezeit und Nachmittagssnack sowie Verabschiedungen der Kinder. Jeder Monat und jeder Tag stehen unter einem Motto, dass uns immer wieder begleiten wird. Je nach Gruppe wird es besondere Angebote geben.